Zelte

 

 

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How to Sleep in the Woods – Der einfache Weg zum perfekten Zelt

Zugegeben, die große Auswahl an Formen, Typen und Materialien kann einen auf den ersten Blick etwas erschlagen. Daher ist es bei der Suche nach dem passenden Zelt wichtig, sich genau zu überlegen, wo, wie und mit wie vielen Leuten Sie damit unterwegs sein wollen. Mit diesem übersichtlichen Leitfaden finden Sie schnell heraus, welche Modelle für Sie in Frage kommen.

Wie viele Personen schlafen in dem Zelt?

Diese Frage sollten Sie zuallererst stellen. Sind Sie alleine, zu zweit, mit einer Gruppe oder der Familie unterwegs? Damit sich alle Beteiligten wohlfühlen und sich über erholsamen Schlaf freuen, ist das Platzangebot der wichtigste Faktor. Dabei sollten Sie eher ein wenig zu viel statt zu wenig Platz einplanen. Gerade bei Wanderungen und Radtouren ist eine ungestörte Nachtruhe extrem wichtig, um sich von den Strapazen zu erholen und neue Kraft für die nächsten Etappen zu tanken.

 

Die Personenangaben der Zelthersteller sind in den meisten Fällen so bemessen, dass eine Person eine Liegefläche mit etwa 60 bis 65 cm Breite zugewiesen bekommt – also in etwa die Breite einer typischen Isomatte. Wenn Sie also zu zweit in einem klassischen 2-Personen Zelt übernachten, sollten Sie die Nähe zu Ihrem „Mattennachbarn“ nicht scheuen.

 

Etwas mehr Privatsphäre bieten hier schon die 3-Personen Varianten, die in der Regel die Abmessungen eines großzügigen Doppelbettes haben. Hier bleibt neben dem persönlichen Freiraum auch mehr Platz für Ausrüstung, die nicht draußen gelagert werden soll. Bei Campingausflügen mit der ganzen Familie oder Gruppenwanderungen bieten sich wiederum Zelte an, bei denen die Schlafkabinen unterteilt sind. So erhält jeder ein wenig Raum für sich und weckt nicht die gesamte Gruppe auf, wenn sich zum Beispiel in der Nacht ein bestimmtes Bedürfnis meldet.

 

Kurz und knapp: Fragen Sie sich, wie viele Personen in dem Zelt schlafen und planen Sie im Zweifelsfalls lieber ein wenig mehr Platz ein.

Wie reisen Sie?

Diese zweite entscheidende Frage klärt, welches Packmaß, welche Zeltform und welches Eigengewicht das Zelt haben sollte. Natürlich spielt das Gewicht beim Campingurlaub mit dem Auto eine kleinere Rolle als bei der Rucksacktour, wo jedes zusätzliche Gramm sich auf dem Rücken bemerkbar macht.

 

Bei Wanderungen mit dem Rad oder Rucksack sind entsprechend die ultraleichten und klein verpackbaren Varianten interessant, die durch ausgewählte Materialien wie silikonisiertes Nylon und Aluminiumgestänge ordentlich Gewicht sparen. Für häufig wechselnde Übernachtungsorte sollten Sie auch darauf achten, dass der Aufbau leicht und schnell erledigt ist. Falls das Zelt durch Regen oder Kondenswasser beim Abbau noch feucht ist, sind Zeltmodelle mit separatem Aufbau von Innen- und Außenzelt perfekt geeignet, da Sie das trockene Innenzelt unabhängig vom Rest verstauen und das Außenzelt im Verlauf des Tages trocknen lassen können.

 

Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, spielen Packmaß und Gewicht eine untergeordnete Rolle. Hier können Sie sich voll und ganz auf einen großzügigen Innenraum und eine sinnvolle Unterteilung konzentrieren, die Ihnen auch lange Aufenthalte so komfortabel wie möglich gestalten. Dazu gehört zum Beispiel ein Vorraum, in dem Sie sich auch an Tagen mit schlechtem Wetter entspannt aufhalten können.

 

Kurz und knapp: Fragen Sie sich, ob Sie das Gewicht des Zeltes tragen müssen und wählen Sie ein Modell, das vom Raumangebot und Aufbauaufwand her zu Ihrer Reiseplanung passt.

Wo geht die Reise hin?

Zu guter Letzt können Sie noch überlegen, ob Sie eher ein Zelt für den Sommerurlaub oder ein Modell für wechselnde oder schwierigere Wetterlagen benötigen. Die Angabe der Wassersäule liefert einen ersten wichtigen Hinweis, wie belastbar das Zelt unter Regenschauern ist.

 

Wenn Sie das Zelt von Frühjahr bis Herbst oder sogar im Winter einsetzen, spielen Faktoren wie Windbeständigkeit und Wasserdichtigkeit eine deutlich größere Rolle. Hier gilt es, die Materialien und den Aufbau etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei stärkeren Belastungen durch Sturm oder Schneefall sind in jedem Fall die Kuppelzelte im Vorteil, da sie nicht so viel Angriffsfläche bieten und in sich stabiler stehen als Tunnelzelte.

 

Darüber hinaus kann das Reiseziel natürlich auch das nächste Festival oder für Kinder auch der eigene Garten sein. Hierfür gibt es zahlreiche günstige Einsteigermodelle, die zuverlässigen Schutz vor Wind und Wetter bieten. Die einfachen Kuppelzelte oder Pop-Up Zelte eignen sich hervorragend für die ersten Zelterfahrungen und decken alle Einsätze ab, für die das teure, hochwertige Zelt einfach zu schade wäre.

 

Kurz und knapp: Fragen Sie sich, ob Sie Ihr Zelt eher in warmen Regionen mit sommerlichem Klima oder im ganzjährigen Einsatz verwenden und wägen Sie ab, ob das günstige Einsteigermodell oder das hochwertige Qualitätszelt besser zu Ihrem Reiseziel passt.

 

So können Sie mit drei einfachen Fragen Ihrem perfekten Zelt einen großen Schritt näherkommen. Mit dem passenden Zeltzubehör können Sie außerdem die funktionelle Bandbreite Ihres Zeltes noch weiter verbessern. Weitere Informationen zu den verschiedenen Zelttypen, Materialien und Zubehör erhalten Sie in den jeweiligen Kategorien. Wenn Sie die ausgewählten Modelle vorab in Aktion erleben, anfassen und probeliegen wollen, vereinbaren Sie einfach einen Termin in der nächstgelegenen Filiale oder besuchen Sie unsere dauerhaften Zeltausstellungen!