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Campingkocher

Die Welt der Campingkocher kann zu Beginn etwas verwirrend sein. Gas- oder Benzinkocher. Kleines oder großes Packmaß. Laut oder leise. Campingkocher unterscheiden sich auf vieler Art und Weise. Um den für deine Bedürfnisse entsprechenden Kocher zu finden, wollen wir Dir hier eine kleine Einführung in das Thema geben, sowie Vor- und Nachteile erläutern.

 

Grundsätzlich solltest Du dich fragen, ob du lediglich für dich selbst kochst oder mehrere hungrige Mägen stillen musst. Außerdem stellt sich die Frage des Packmaßes und des Gewichts. Trägst Du den Kocher im Rucksack oder bist du mit dem Auto unterwegs? Wir stellen Dir hier die vier Varianten vor, um etwas Licht ins Dunkle zu bringen und dir deine Entscheidung so einfach wie möglich zu machen.



Der Gaskocher

Gaskocher sind zunächst einmal die am meist verwendeten Campingkocher. Das liegt vorwiegend an der optimalen Kombination aus einfacher Handhabung und hervorragender Leistungsfähigkeit bei unterschiedlichsten Bedingungen. Lediglich bei tiefen Außentemperaturen im Winter leidet die Performance der Gaskocher. Da dies jedoch der Ausnahmefall ist, bestechen vor allem einflammige Gaskocher durch ihr geringes Packmaß und leichtes Gewicht. Für diejenigen, die auch beim Camping auf nichts verzichten möchten, gibt es auch zweiflammige Kocher. Diese haben zwar mehr Gewicht, ermöglichen jedoch die Nutzung von zwei Kochstellen gleichzeitig.

 

Kommen wir zu den Kartuschen. Dabei kommt es ganz darauf an, welchen Kocher Du besitzt. Die jeweiligen Informationen findest du jedoch stets in den Produktbeschreibungen der Kocher oder bei einem fachkundigen Mitarbeiter in unseren Filialen. Grundsätzlich wird jedoch bei allen Varianten der Kocher auf die Kartusche gesetzt.

 

Einsatzbereiche: Wandern, Trekking und Camping


Vorteile:

 

  • einfache Handhabung
  • schnell einsatzbereit
  • hoher Brennwert

Nachteile

 

  • nicht wiederauffüllbar
  • ziemlich laut
  • Probleme bei sehr tiefen Temperaturen
  • Entsorgungsproblem, da es als Sondermüll gilt

Stechkartuschen:

 

Diese Kartuschen haben kein Gewinde, sondern eine leicht eingedrückte, aber flache Stelle an der Spitze. Die jeweiligen Kocher für Stechkartuschen haben einen Dorn integriert, mit welchem an dieser Stelle durchgestochen werden muss. Somit werden Stechkartuschen nur einmalig mit dem Kocher verbunden, da das Gas bei Abnahme des Kochers durch das entstandene Loch entweichen würde. Nutze deshalb das Gas stets, bis es verbraucht ist und lasse den Kocher befestigt.

Ventilkartuschen:

 

Ventilkartuschen sind grundsätzlich die etwas teurere Variante. Klarer Vorteil ist jedoch, dass Aufgrund des Gewindes ein Abnehmen des Kochers, trotz voller Kartusche, möglich ist. Somit kann bei Bedarf auch eine angebrochene Ventilkartusche weiterverwendet werden. Diese Art von Kartuschen sind vor allem in Europa gängig, da die Kartuschen und Kocher hier mit einem genormten Gewinde ausgestattet sind, sodass man herstellerübergreifend Kartuschen verwenden kann. Vorsicht ist nur bei der Marke Campingaz geboten! Kartuschen dieses Herstellers besitzen einen patentierten Steck-Dreh-Verschluss und sind somit nur mit den Kochern von Camingaz zu verwenden.



Vorsicht: In Frankreich gibt es fast ausschließlich Stechkartuschen zu kaufen. Solltest du jedoch einen Kocher für Ventilkartuschen haben, benötigst du zwingend einen passenden Adapter. Mit Adaptern von z.B. Edelrid kannst du du dieses Problem aus der Welt schaffen!







Der Spirituskocher

Aufgrund des fehlenden Drucks, wie bei Gas- oder Benzinkochern, sind Spirituskocher sehr leise und auch einfach in der Anwendung. Man befestigt einfach eine kleine Schale mit einem stabilen Standfuß, füllt den Spiritus hinein und zündet ihn an. Durch einen Verteilerring verteilt sich die Flamme dann gleichmäßig. Oftmals kommt es bei Spirituskochern zu einer starken Rußbildung, welcher Du aber mit einigen Tropfen Wasser im Spiritusbehälter entgegenwirken kannst. In der Regel gibt es Spirituskocher als ganzes Set, inklusive Töpfe, Griff und Standfuß. Mit einem Spirituskocher kann man einen Liter Wasser bei milden Temperaturen in etwa 10-15 Minuten aufkochen. Somit ist der Brennwert deutlich geringer als beim Gaskocher

 

Einsatzbereiche: Trekking oder Weltreise


Vorteile:

 

  • individuell abfüllbar
  • lautlos
  • Spiritus weltweit erhältlich

Nachteile

 

  • geringer Brennwert
  • jenseits der 0°C kaum zu gebrauchen
couple tent camping in the wilderness


Der Benzinkocher/Multi-Fuel-Kocher

Bei Benzinkochern handelt es sich um die leistungsstärksten ihrer Art. Hierbei wird im Benzintank, welcher in der Regel eine externe Flasche ist, durch eine Handpumpe Druck aufgebaut. Öffnet man nun kurzzeitig den Benzinzulauf, strömt Benzin in die Kocherschale, welches dann nur noch entzündet werden muss. Hat sich der Kocher erhitzt, kommt es durch die eingebauten Düsen zu einer sauberen Flamme. Alles in allem ist das ein eher umständlicher Prozess, jedoch ein sehr zielführender. Im Vergleich zum Spirituskocher dauert es lediglich 2-3 Minuten bis ein Liter Wasser aufkocht. Benzinkocher sind relativ laut, performen aber selbst bei niedrigen Temperaturen herausragend.

 

Multi- oder Omnifuelkocher sind grundsätzlich gleich konstruiert wie Benzinkocher, jedoch ist die Verwendung von anderen Flüssigkeiten wie Petroleum oder Kerosin möglich. Darüber hinaus kann man auch Gaskartuschen nutzen. Grundsätzlich empfiehlt sich jedoch die Verwendung von gereinigtem Benzin, da die Zusatzstoffe in anderen Flüssigkeiten unangenehme Gerüche mit sich bringen.

 

Einsatzbereiche: Wintertouren, Weltreise, Trekking und Expedition


Vorteile:

 

  • Brennstoff überall erhältlich
  • individuell abfüllbar
  • hoher Brennwert

Nachteile

 

  • umständliche, anspruchsvolle Bedienung
  • laut
  • regelmäige Wartung bzw. Säuberung nötig


Zubehör und 2-Flammen-Kocher




Der Esbitkocher

Bei Esbit handelt es sich um einen Trockenbrennstoff, wie er beispielweise bei einem Buffet genutzt wird, um die Schüsseln mit Essen warm zu halten. Hierbei legt man lediglich die Trockenbrennstoff-Tabs in ein Aluminiumgestell und entzündet diese. So entsteht eine Flamme und man kann kleine Mahlzeiten aufkochen.

 

Einsatzbereiche: Festival oder Camping


Vorteile:

 

  • günstig
  • sehr einfache Handhabung

Nachteile

 

  • geringer Brennwert
  • geringe Brenndauer