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Auf die Plätze, Camping, Los!

Den meisten Menschen in Deutschland, Europa und der Welt wurde im vergangenen Jahr aufgrund der globalen Pandemie der ersehnte und wohlverdiente Urlaub genommen. Busunternehmen, Fluglinien und Bahnverbände stellten teilweise den Betrieb ein, Ländergrenzen wurden verdichtet und auch die am Reiseziel befindlichen Hotels, Gästehäuser und Ferienwohnungen mussten wegen des Beherbergungsverbot ihre Türen schließen.

 

Einen Funken Hoffnung, doch noch in den Urlaub fahren zu können, boten die unzähligen Campingplätze in Deutschland. Mit entsprechendem Hygienekonzept und beschränkter Besucherzahl konnte man zumindest innerhalb der eigenen Landesgrenzen einen Kurzurlaub genießen.

 

Der Trend zum Camping ist jedoch keine neuartige Nebenwirkung der Pandemie, viel mehr wurde Camping bereits in den letzten Jahren immer beliebter. Laut statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen seit 2001 um knapp 63 % auf 34 Millionen Übernachtungen. Dabei erzielten im Jahr 2018 am Urlaubsort ansässige Gaststätten, Hotels oder Handelsketten rund 5 Milliarden Euro Umsatz, während Camping Ausstatter durch den Abverkauf von Campingprodukten knapp 4 Milliarden Euro erwirtschafteten. 

 

Aufgrund des wachsenden Interesses am Camping haben wir uns dazu entschieden, euch ganz getreu dem Motto „Auf die Plätze, Camping, Los!“ das ganze Jahr über mit wertvollen Informationen, fairen Angeboten und ausgezeichnetem Service zur Seite zu stehen. Beginnen möchten wir deshalb mit einem faktenklärenenden und informierenden Beitrag rund um Daten, Zahlen und Fakten zum Thema Camping. 



Camping in Deutschland - Ein Überblick


Beliebteste Reiseziele

Ostsee, Österreich, Bayern, Nordsee, Benelux-Länder

Wohnmobile

Ingsesamt gab es in 2020 knapp über 70.000 Neuzulassungen für Wohnwägen

Campingplätze

In Deutschland gibt es 3.011 Campingplätze mit 225.158 Stellplätzen

Übernachtungen

Auf deutschen Campingplätzen kam es 2020 zu ca. 33 Millionen Übernachtungen 

Ausgaben für Equipment

Im jahr 2018 wurden 1,2 Milliarden Euro für Outdoor- und Campinequipment ausgegeben - Tendenz steigend.



Altersdurchschnitt auf deutschen Campingplätzen


Wirft man einen genaueren Blick auf die Altersverteilung der Campinggänger erkennt man ebenso einen Verjüngungstrend in den letzten Jahren. Speziell die „Millenials“, sprich Menschen von Mitte 20 bis Mitte 30, verspüren einen Drang zum Camping, sei es mit dem Zelt oder dem Wohnwagen. Laut dem ADAC liegt der Fokus in dieser Alterskategorie neben dem klassischen Campingurlaub vor allem auf kompakten Campern oder Kastenwägen, mit denen sowohl der Alltag als auch ein komplett autarker Campingurlaub zu meistern ist.

 

Beim Blick auf die deutschen Campingplätze liegt der Altersschnitt dann doch noch etwas höher. Gemäß einer Umfrage unter Campern im deutschsprachigen Raum machen mit 30 % die 60-69-Jährigen den größten Anteil aus, dicht gefolgt von den 50-59-Jährigen mit knapp 29%. Die über 70-Jährigen und 40-49-Jährigen geben sich mit knapp 16% die Waage, während die „Millenials“ einen verschwindend geringen Anteil von gerade einmal 9% ausmachen.

Woher stammen die Besucher auf deutschen Campingplätzen?


Den Großteil machen die einheimischen Mitbürger aus, jedoch genießen deutsche Campingplätze auch im Ausland großes Ansehen. Von den bereits erwähnten 34 Millionen Übernachtungen machen Ausländerübernachtungen knapp 2,2 Millionen aus. Doch woher kommen diese Campingurlauber denn genau?

 

Den mit Abstand größten Anteil machen unsere Nachbarn aus den Niederlanden aus. Knapp über 50% der Ausländerübernachtungen werden von niederländischen Campingenthusiasten erzielt, gefolgt von Schweizern, Belgier und Dänen. Kleinere Anteile machen dann die Österreicher, Franzosen, Briten oder auch Tschechen aus.


Wo befinden sich die beliebtesten Campingplätze?


Die meisten dieser ausländischen Camper zieht es vor allem auf grenznahe Campingplätze wie in Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz.

Generell sind Bayern und Mecklenburg-Vorpommern mit je ca. 5,5 Millionen Übernachtungen die beliebtesten Bundesländer, wenn es um den Campingurlaub geht. Mit knapp 4,5 Millionen Übernachtungen folgen Schleswig-Holstein und Niedersachen, während Baden-Württemberg mit knapp 4 Millionen Übernachtungen dicht dahinter folgt. Zu den Bundesländern mit den wenigsten Übernachtungen gehören Thüringen, das Saarland und wenig überraschend auch die drei Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen.



Nachhaltigkeit auf Campingplätzen


Nachhaltigkeit spielt in unserern heutigen Gesellschaft eine zunehmend wichtige Rolle und ganze Branchen positionieren sich demenstprechend. Lieferketten werden klimaneutral, Produkte wiederverwendbar oder Geschäftsmodelle komplett neu erfunden. Gerade die Outdoor- und Campingbranche, welche naturgemäß mit der Umwelt koexistiert, widmet sich intensiv dem Thema der Nachhaltigkeit. In Deutschland gibt es daher inzwischen 182 umweltfreundliche Campingplätze, welche mit dem Eco-Camping-Siegel ausgezeichnet sind.

 

Eco-Camping ist ein Verein, der sich für den Umwelt- und Naturschutz auf Campingplätzen einsetzt. Jährlich vergibt der Verein das Eco-Camping-Siegel, welches eine nachhaltige Führung des Campingplatzes bestätigen soll und einen Plan entwickelt, welcher drei Jahre gelten und Ziele zur Verbesserung der Umweltfreundlichkeit verwirklichen soll. Die meisten dieser Campingplätze liegen in Mecklenburg-Vorpommern und in Bayern, aber auch Baden-Württemberg ist hier vorne mit dabei.

 

Doch auch bei den Campingbesuchern selbst findet ein Umdenken statt. Bei einer umfangreichen Befragung im Dezember 2019 gaben 54 % der Befragten an, auch im Urlaub bewusst auf die Umwelt zu achten. 42 % konnten sich darüber hinaus vorstellen, mit der Bahn statt dem Auto oder Flugzeug in den Urlaub zu fahren. Knapp 20 % jedoch sind nach wie vor unbeeindruckt vom Klimawandel und geben an, keinerlei Interesse an Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu haben, weder im Urlaub noch im Alltag.

 

Falls auch ihr Euren Campingurlaub nachhaltiger gestalten wollt oder gerne einen der angesprochenen umwelfreundlichen Campingplätze besuchen möchtet, findet ihr auf der Homepage von Ecocamping alle wichtigen Informationen.