Eureka! vor der Kulisse Norwegens | Produkttest

Norwegen. Ein Land atemberaubender Kulissen, unendlicher Weiten und einzigartigen Naturphänomenen. Norwegen. Ein Land zum Verlieben. Auch Jakob aus Rosenheim und seine Freunde haben ihr Outdoorglück in ‚Norge‘ gefunden. Neben unheimlich viel Foto- und Filmequipment hatten sie auch das Dreimannzelt Idarado 3 von Eureka! mit im Gepäck. Was die drei Süddeutschen in Norwegen alles vor die Linse bekommen haben und ob das Zelt den wechselhaften Wetterbedingungen Skandinaviens standhalten konnte, haben sie in ihrem Reisebericht festgehalten.

Norwegen, wir kommen!

Flüge und Mietauto sind gebucht, die Route erstellt und Rucksäcke gepackt. Um 13 Uhr ging es dann endlich los Richtung Norden.

Drei Freunde, zwei Wochen und ein Ziel: So viel sehen, wie möglich. Neben unheimlich viel Foto- und Filmequipment hatten wir auch das Eureka! Idarado3 Im Gepäck. Leicht, handlich und wetterfest – alles, was ein Zelt mitbringen sollte. Doch ist es auch zwei Wochen Norwegen gewachsen?

Unser Flieger landete Freitagabend in Oslo, von dort aus führe unser Weg über Kristiansund direkt zu unserem ersten Highlight, Kjerag. Ein riesen Felsbrocken, der zwischen zwei Wänden eingesperrt ist. Wie auch die meisten Touristen schlugen auch wir unser Eureka! Zelt auf dem nahegelegenen Campingplatz auf. Die erste Nacht verlief daher weitestgehend ruhig, von den künftigen schlaflosen Nächten keine Spur.

Am nächsten Tag ging es in Richtung Stavagner, eine für norwegische Verhältnisse große Stadt an der Westküste. Von dort aus sollte unsere Route weiter in das Landesinnere verlaufen. Die Küste verließen wir übrigens in kurzen Hosen und T-Shirts.

Preikestolen

Das nächste Ziel auf unserer Liste war der weltbekannte Preikestolen, ein Felsgebilde, welches markant aus einer Wand herausragt. Ein wahres Mekka für Adrenalinjunkies und Abenteurer. Es sollte nicht nur unsere erste längere Tour mit Rucksack, sondern auch unsere erste Nacht in freier Wildbahn sein.

Ein Zeltplatz war schnell gefunden, keine 5 Minuten später stand unser Zelt. Die Nacht war trocken, jedoch – da wir am nächsten Tag die ersten sein wollten, die ihre Drohne in die Lüfte steigen lassen – sehr kurz.

Noch bevor uns am nächsten Morgen die Menschenmassen aus dem Tal erreichten, hatten wir bereits unser Zelt wieder zusammen gebaut und uns auf dem Weg in Richtung Auto gemacht. Ein weiterer Vorteil des Idarado 3 – der Abbau gestaltet sich genauso einfach und schnell, wie der Aufbau.

Trolltunga – atemberaubend stürmisch!

Als nächstes Ziel stand Trolltunga (dt. Trollzunge) auf der Liste, ein echtes Wahrzeichen von Norwegen und ein echtes Muss. Von dort aus waren es noch 5 Stunden Fußmarsch für eine ca. 30 Meter herausragende zungenähnliche Felsformation. Trolltunga ist eine der spektakulärsten Felsformationen in Norwegen. Sie liegt auf 1100 Meter, ca. 700 Meter über dem See Ringedalsvatnet. Von der Trolltunga hat man eine atemberaubende Aussicht. Von Odda ca. eine knappe Stunde Fahrt und einem gelösten Parkticket von sage und schreibe 50 € (!!!) ging es über 1 km Stufen ein Plateau hinauf.

Bei solch langen Touren sind Kondition sowie Gewicht sehr entscheidend. Das Ziel dieser Tagestour bestand darin, ein weiteres Mal als erste vor Ort zu sein, die ihr Foto schießen, eine kleine unausgesprochene Challenge unter Fotografen. Neben unserem Kameraequipment und Klamotten fand auch das Eureka!-Zelt wieder Platz in unserem Rucksack. Dank der guten Passform des Idarado 3 klappt dies schnell und einfach.

Noch am selben Abend suchten wir eine spektakuläre Stelle zum Schlafen. Wir wählten nicht das sichere Hinterland, sondern bauten unser Zelt direkt an der Kante des Fjords auf. Keine zwei Meter trennten uns vom Abgrund. Wir tauschten also Komfort gegen Ausblick, was sich später als etwas heikel rausstellen sollte. Da wir an der felsigen Fjord-Kante keine Heringe in der Erde versenken konnten, um das Zelt zu stabilisieren, griffen wir kurzerhand zu kleinen Steinhaufen. ‚Draußen-sein‘ bedeutet auch ‚Flexibel-sein‘. Das Zelt war aufgebaut, die Nacht konnte kommen. Auch der Wetterbericht prophezeite nur leichte Regenschauer und mäßigen Wind. Alles soweit kein Problem. In den sehr frühen Morgenstunden bemerkten wir allerdings, dass aus den leichten Regenschauern starker Regen und aus mäßigem Wind kräftige Böen wurden. Die Nacht verlief sehr turbulent, immer wieder wurden wird vom Wind durgeschüttelt und wachgehalten. Regentropfen prasselten so laut gegen die Zeltdecke, dass wir kein Auge zubekamen. Und immer im Hinterkopf die Fjord-Kante, die sich nur einen Sprung entfernt befand….

Extremtest: bestanden!

Am nächsten Morgen, gehörten Sturm und Regen der Vergangenheit an. Wir inspizierten das Zelt von allen Seiten. Bis auf ein paar Tropfen im Innenzelt, konnten wir keine Schäden an den Gestängen oder am Außenzelt feststellen. Erster Extremtest: bestanden.

Als die Menschenmassen anrückten, machten wir uns wieder auf den Weg zu unserem Auto. Die nächsten Tage sollten uns weiter in den Norden führen, zu den Highlands und den Gletschern. Auch dort wurde das Idarado 3 noch einige Male auf die Probe gestellt.

Unser Fazit!

Jetzt, eine Woche nach unserer Landung in München, kann ich sagen, dass das Zelt überzeugt hat, trotz anfänglicher Skepsis. Es bringt alles mit, was ein Zelt in Norwegen braucht und hat uns einen guten Dienst erwiesen. Seine Größe und Leichtigkeit ermöglichen es, längere Touren zu absolvieren. Das wind- und wasserabweisende Polyester hält das Zelt auch bei stärkeren Unwettern trocken.

Von der rauen Atlantikküste rauf bis zu den Highlands und Gletschern Norwegens, das Eureka! Idarado 3 hat alles erlebt und gesehen. Würde ich nochmal nach Norwegen fahren, würde ich das Zelt wieder einpacken.

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