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Richtig Feuer machen. Kein Feuerzeug zur Hand? Wir zeigen dir 6 alternative Wege Feuer zu machen!

Hast du dich auf deiner Tour spontan entschieden wild zu campen, dich im Wald verlaufen, sind deine Streichhölzer im Regen liegen geblieben oder hast du schlicht und einfach vergessen ein Feuerzeug einzupacken? In diesem Artikel zeigen wir Dir 6 verschiedene Wege wie du ein Feuer auch ohne die typischen Werkzeuge anbekommst.

 

 

Zunächst jedoch ein paar aufklärende Wort zum Thema Feuer im Wald und der richtigen Vorbereitung für deine Lagerfeuer.

Grundsätzlich ist das Feuermachen in deutschen Wäldern nicht nur wegen der Waldbrandgefahr ein Tabu, Zuwiderhandlung wird je nach Bundesland sanktioniert. In Ausnahmefällen kannst du bei dem jeweiligen Forstamt einen Antrag stellen oder dafür extra gekennzeichnete Plätze nutzen. 

 

Für alle im folgenden aufgeführten Feuermach-Varianten ist etwas Übung erforderlich, also vor dem nächsten Trip erstmal an einem geeigneten Platz üben. 

 

Bevor es doch jetzt mit dem Zündeln beginnen kann, lohnt es ich auch über die Art des Feuers, der Feuerstelle nach zu denken.

Lagerfeuer-Formen gibt es viele allen gemein ist das vorbereiten der Lagefeuerstelle und somit das Vermeiden von Bränden.

Willst du dich wärmen ist das Wärmefeuer die richtige Wahl, möchtest du dein Essen zubereiten, dann das Kochfeuer oder auch eine Kombination aus beiden.  

Das Wärmefeuer hat eine, aus Baumstämmen, auf einer Seiten aufgebaute Wärmereflektor-Wand (siehe Grafik links), die Kochfeuerstelle ein Halterung für deinen Topf o.ä..

Vorbereitungen, die du treffen solltest, bevor es los geht:

 

  • Untergrund vorbereiten: Entfernungen von schnell brennbarem Material. Wenn der Untergrund aus Schnee oder Eis ist solltest du als Unterlage Baumstämme, Steine oder Äste unterlegen, damit das Feuer nicht einsinkt. 
  • Für die geeignete Luftzufuhr sorgen – bei zu viel Wind, solltest du einen Windschutz, ähnlich wie beim Wärme-Feuer errichten.
  • Platz mit genügend Abstand zu Bäumen oder Gebüschen suchen.
  • Geeigneten Zunder, trockenes Gras, Baumflechten, Birkenrinde, zerfaserte Baumwolle usw. suchen – Hauptsache es ist trocken!
  • Ausreichend Brennholz sammeln, damit das Feuer auf keinen Fall ausgeht.
  • An den richtigen Aufbau der Feuerstelle denken, der wie folgt ist: Im Zentrum das Zundernest, drum herum kleinere Holzstücke (Reisig, Ästchen u.ä.) und sich nach aus immer weiter vergrößernd in Form einer Pyramide aufgeschichtetes Holz – Achtung: Öffnung in das Innere freilassen um das Zundernest entflammen zu können.

 

So jetzt kann es endlich los gehen mit den 6 Tipps für ein Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer:

1. Zündstahl

Für den Feuerstahl spricht, das sich relativ Wetter unabhängig Funken erzeugen lassen. Durch das Abschaben mit einer scharfen Kante entstehen Funken die mit einer Temperatur von bis zu 3.000°C, dein Anzündmaterial entzünden werden. Nass verwendbar wird diese Variante schon fast zur zuverlässigen und 1.Wahl für Buschcrafter, Camper und Outdoor-Freunde.

2. Feuerstein

Ganz ohne Equipment unterwegs, kann dir diese Feuermach-Version weiterhelfen nicht zu frieren und dein Essen zu kochen. Durch Aneinanderschlagen der Feuersteine (im Notfall auch andere harte Steine wie Kiesel oder Granit) können Funken entstehen, die ebenfalls deinen Zunder entzünden können. Das braucht aber noch mehr Übung als mit dem dafür angedachten Feuerstahl. 

3. Feuerbohrer

Ein Feuerbohrer besteht aus vier Teilen: Dem Bogen, der Spindel, dem Bohrbrett und einem Druckstück. Die Spindel ist ein gerades Hartholzstück am besten ohne Äste, das Bohrbrett besteht aus Weichholz, damit durch die Reibung Holzmehl anfallen soll, das dann durch die Reibung das Glühen beginnen kann. In das Bohrbrett schnitzt du zunächst am Rand eine Kerbe ein, dort hinein wird der Bohrer gesetzt. Die Spindel wird durch Einspannen in den Bogen beginnend langsam und dann immer schneller gedreht. So sammelt sich dann in der Kerbe nach einiger zeit der glühende Abrieb, der dann durch Auflegen au den Zunder und leichtes Blasen das Feuer entzünden kann.

4. Vergrößerungsglas

Bedingung: Sonne! Also eher nichts für das spontane Feuer am Abend. Mit deinem Vergrößerungsglas, deinem Fernglas oder deinem Kameraobjektiv kannst du Sonnenstrahlen auf einen Punkt zentrieren und mit dem sogenannten Brennglas-Effekt den Zunder zum Glühen und dann auch zum Brennen bekommen.

5. Magnesium Feuerstarter

Der Magnesium Feuerstarter lässt dich wie auch der Feuerstahl auch nicht bei Wind und Regen im Stich. Schabe einfach vom Magnesium-Block ein paar Späne ab und bringe durch die Funken des integrierten Feuersteins dieses zum Brennen. Achtung Magnesium entwickelt enorme Hitze und die Flamme von brennend Magnesium ist sehr hell, nicht direkt reinschauen.

6. Batterie und Aluminiumfolie

Du brauchst zu der Batterie und dem Aluminium etwas das sich schnell entflammt, z.B. Baumwollwatte. Aluminiumstreifen in der Mitte durch Falten oder ausschneiden verengen und am schmalen Teilen des folien-Streifes mit der Baumwolle umwickeln. Jetzt die Enden des Alu-Streifen an jeweils einen Kontakt-Pol der Batterie legen und einen Mini-Kurzschluss erzeugen. Die Watte beginnt nach einiger Zeit zu brennen. 

Night campfire at the night.

Die vorgestellten Varianten ein Feuer ohne übliche Hilfsmittel zu erzeugen bedürfen etwas Übung und selbst wenn du das Handwerk des Streichholzlosen-Feuermachens gut beherrschst, so ist es unter widrigen Umständen doch schwieriger als gedacht. 

Wir glauben an dich und wenn du es mal nicht schaffst bei uns gibt es warme Kleidung, die du für den Notfall im Zwiebelschalenprinzip für die nötige Isolation übereinander anziehen kannst. Auf die Plätze, Feuer, los! Du brauchst zu der Batterie und dem Aluminium etwas das sich schnell entflammt, z.B. Baumwollwatte. Aluminiumstreifen in der Mitte durch Falten oder ausschneiden verengen und am schmalen Teilen des folien-Streifes mit der Baumwolle umwickeln. Jetzt die Enden des Alu-Streifen an jeweils einen Kontakt-Pol der Batterie legen und einen Mini-Kurzschluss erzeugen. Die Watte beginnt nach einiger Zeit zu brennen. 

 

 

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