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Auf die Loipe – fertig – los! Das Langlaufwochenende in den Kitzbüheler Alpen

Einmal in einem der Top-Langlaufregionen der Kitzbüheler Alpen die eigenen nordischen Qualitäten ausprobieren, Tipps und Tricks von den Profis erhalten, nach dem Langlauftraining sämtliche Muskelgruppen spüren, denen sonst kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird, die Köstlichkeiten der österreichischen Küche genießen und natürlich die atemberaubende Schönheit der Natur auf Langläufern entdecken – all das konnten unsere vier Schneehasen Ende Februar im Pillerseetal beim Wintersportwochenende erleben. McTREK-Mitarbeiter Simon hat uns mehr über das Wintersportwochenende auf den Loipen erzählt…

Ankunft im Pillerseetal und die ersten Versuche in der Loipe

Am 22. Februar habe ich mich voller Vorfreude auf den Weg gemacht, um mit 3 Bloggern gemeinsam die Region rund um Kitzbühl zu erkunden und dort einige Trainingseinheiten zum Klassischen Langlauf und dem so beliebten Biathlon zu absolvieren. Da ich bis dahin keinerlei Vorkenntnisse bezüglich dieser Sportarten hatte, war ich natürlich gespannt, was auf mich zukommt.

Am Donnerstagvormittag  trafen wir uns in unserer Unterkunft „Landhotel Strasserwirt“ in St. Ullrich am Pillersee. Dort wurden wir freundlich und gespannt von Katrin Püringer, einer Mitarbeiterin vom Touristik Verband Pillersee empfangen und über den Ablauf der nächsten Tage Informiert.

Nachdem die Blogger Franzi, Kate, Michael und ich uns bei einem leckeren Mittagessen in unserem Hotel ein wenig kennen gelernt hatten, war ich als Experte in Sachen Outdoorbekleidung und -ausrüstung gerne bereit, unser Equipment, das wir von McTREK zur Verfügung gestellt bekommen hatten, zu verteilen. Natürlich habe ich den Bloggern auch die Vorzüge der Produkte gezeigt und sie über die Funktionen aufgeklärt.

Folgende Produkte wurden uns für das Langlaufwochenende zur Verfügung gestellt:

  • ODLO: Funktionsunterwäsche (Shirt L/S Crew Neck Performance Windshield XC-Skiing Light & Pants Performance Windshield XC-Skiing Light) & Softshell Langlauf Kombi (Jacket Stryn Print & Pants Stryn Print)
  • Icepeak: Strickfleecejacken Elea und Elvin & 2 in 1- Softshelljacken Milma und Mosse
  • Buff: Thermonet Mütze & Schlauchtuch & Headband
  • Lowe Alpine: Aeon 18 & Aeon ND16
  • Ziener: Langlaufhandschuhe Umani GWS PR
  • SIGG: Hot & Cold ONE Trinkflaschen

Ausgestattet mit einer Auswahl der Top Marken machten wir uns auf zum Treffpunkt im Sinus Bergsportladen. Dort sollten wir Langläufer und die passenden Schuhe erhalten. Auf dem Weg zur Verleihstelle – wir waren voll motiviert mit unseren Langlaufoutfits – kam die Frage auf, wer von uns überhaupt schon Erfahrungen im Langlauf oder Biathlon mitbringen würde. Die Blogger Michael und Kate standen regelmäßig auf den Ski, waren mit dem Langlaufsport allerdings auch noch nicht so stark in Berührung gekommen.  Ich schaute zu Franzi rüber, wir lachten, und es war klar: wir hatten keinen Plan vom Langlaufen. Aber Naja, wir waren ja hier, um es zu lernen.

Beim Sinus Bergsportladen angekommen, wurden wir herzlichst begrüßt und wahnsinnig kompetent zu unserer Leihausrüstung beraten. Und dann ging es endlich los – Ski unter die Arme und ab geht’s auf die Loipen.

Begleitet von einem Profi Biathleten erlernten wir die ersten Techniken im Skilanglauf und durften sogar tolle Erfahrungen im Schießtraining machen. Schnell wurde klar, dass die nächsten Tage kein Zuckerschlecken werden würden. Ich persönlich dachte immer, Langlauf wäre was für alte Leute und mir würde dabei langweilig werden. Aber ganz im Gegenteil.

Auf Grund des kalten Wetters und der fehlenden Sonne waren wir froh, als wir nach einem spannenden Tag im Schnee wieder Im Hotel waren. Nach einer heißen Dusche und einem ergiebigen Abendessen stand noch eine Fackelwanderung um den Pilleree an. Mit interessanten Gesprächen haben wir den Tag ausklingen lassen.

Lernen von den Profis

Der zweite Tag begann mit einem hoffnungsvollen Blick aus dem Fenster, um zu sehen, ob die Sonne scheint. Doch leider werden wir schon wieder enttäuscht. Das Thermometer zeigte -5 Grad an und Nebelschwaden zogen sich durch das Pillerseetal. Aber davon ließen wir uns nicht unterkriegen.

 

Nach dem leckeren Frühstück wurden wir im Hotel „Strasserwirt“ von Georg Wörter abgeholt. Ihn lernten wir bereits gestern in seinem Laden kennen. Mit höchster Sympathie und einer wahnsinnigen Gelassenheit stand er uns gegenüber und fragte uns, wie es gestern bei unserer ersten Trainingseinheit gelaufen ist. Wir berichteten ihm stolz von unseren ersten Erfahrungen und unseren Fortschritten. Dann ging es direkt auf die Loipe, nur 50 Meter von unserem Hotel entfernt. Ein Traum für jeden Langlaufliebhaber.

 

Ausgeschlafen und motiviert fuhren wir unsere ersten Kilometer und ich merkte, wie ich langsam in den Flow des Langlaufens kam. Unterwegs übten wir das Bremsen am Berg, Steile Berge hochzulaufen und natürlich auch, uns in der richtigen Frequenz zu bewegen, damit wir mit wenig Energie möglichst weite Distanzen laufen konnten.

Am Nachmittag kam sogar noch die Sonne zum Vorschein und die Natur zeigte sich von einer unbeschreiblichen Schönheit. Endlich!

Nachdem wir ca. 25 km auf der Loipe unterwegs waren und die Sonne uns eine ganz neue Seite des Pillerseetals zeigte, hatte mich der Sport des Langlaufens total gepackt.

Nach dem Mittagessen fuhren wir in das Biathlonzentrum nach Hochfilzen und schauten uns an, wie es aussieht wenn echte Profis auf den Ski stehen. Atemberaubend, das Tempo, was die Sportler an den Tag legten. Die Präzision der Schützen und das Flair in diesem Stadion waren wirklich großartig. Und für ein unvergessliches Erlebnis sorgte Trainer Georg: wir durften eine Runde mit unseren Ski im Stadion drehen. Ganz ehrlich, das fühlte sich richtig gut an. Leider endete bei mir die erste Abfahrt mit einem äußerst unangenehmen Sturz. Aber was soll‘s, aufstehen und weiter geht’s.

Nach einem vollgepackten Tag freuten wir uns auf die leckere österreichische Küche und vor allem auf unsere Betten.  War dann doch wirklich ganz schön anstrengend, der Tag.

Rein in die Fußstapfen von Laura Dahlmeier und Simon Schempp

An diesem Tag fuhren wir in eine andere Gemeinde, nach Erpfendorf bei St. Johann. Dort trafen wir uns mit einem echten Biathlon-Trainier der uns das Skaten (Langlaufski fahren ohne Loipen) beibringen wollte. Dazu tauschten wir natürlich unsere Ski und Schuhe, da man für diese Sportart andere Materialien benötigte. Der Skate-Ski hat eine etwas andere Form und die Schuhe sind etwas fester als beim klassischen Langlauf in den Loipen.

 

An der Biathlon Strecke in Erpfendorf trafen wir Günther Werth, einen sehr ambitionierten und leistungsorientierten Trainer für den Biathlonsport.

 

Nach einer kurzen Theoriephase begannen wir mit den ersten praktischen Übungen. Kate und Michael, unsere Skifahrer, hatten innerhalb kürzester Zeit die Technik des Skatens verinnerlicht und legten echt ein gutes Tempo vor. Ich hingegen verbrachte relativ viel Zeit auf dem Boden, da mir das Kurvenfahren noch nicht so ganz gelingen wollte und ich einfach immer umkippte. Aber dafür hatten wir ja unseren Profitrainer.

 

Nach einigen Tipps und Tricks gelang es auch mir endlich, das sichere Fahren ohne Loipe.

Es dauerte keine halbe Stunde und ich war schon wieder so motiviert, dass wir richtig Kilometer machen. Am Tag zuvor dachten wir, Langlaufen im klassischen Stil sei anstrengend, das war jedoch ein Trugschluss. Das Skaten beanspruchte den ganzen Körper. Die unterschiedlichsten Muskelgruppen waren gefordert. Und auch die Koordinationsfähigkeit wurde sehr geschult.

 

Nun waren wir bereit für die wahre Herausforderung! Wie würde es sich anfühlen, total ausgepowert, schnaufend und mit einem Puls, der dir bis zum Hals schlägt, das Biathlongewehr anzusetzen, das Ziel anzuvisieren und dann auch noch zu treffen?! Ich kann euch sagen, für mich war das eine schwierige Angelegenheit. Ich hatte genau genommen nur ein Treffer erzielen können. Dennoch muss man sagen, dass Biathlon eine absolut coole Sportart ist. Die Kombination zwischen Ausdauersport und Konzentration löst einen Reiz aus, den ich sonst in noch keiner Sportart so wahrgenommen habe. Wirklich total empfehlenswert!

Nachdem wir also die Königsdisziplin des Wintersports selbst ausprobieren durften, wurden wir in Erpfendorf im Hotel Lärchenhof kulinarisch verwöhnt. Traumhaft! Am Abend stand dann noch Kofferpacken auf dem Plan. Diese wunderschöne Zeit im Pillerseetal neigte sich langsam dem Ende entgegen.

Mein Fazit:

Nach diesen drei Tagen im wunderschönen Pillerseetal kann ich einen solchen Ausflug auf jeden Fall weiterempfehlen. Egal ob erfahrener Skilangläufer oder blutiger Anfänger: hier kommt jeder auf seine Kosten. Der Tourismusverband Pillerseetal bietet tolle Aktivitäten rund um die Region an. Das Tal ist sehr verträumt und wirklich ruhig gelegen, ein Ort an dem man noch wirklich entspannen und seinem Sport nachgehen kann. Einfach perfekt! Ich würde jederzeit wieder ins schöne Pillersetal reisen um dort meine Langlauffähigkeiten weiter auszubauen.

Simons Produkttest | wie hilfreich waren Langlaufbekleidung und Ausrüstung?:

An dieser Stelle möchte ich auf die Funktionalität der von McTREK Outdoor Sports zur Verfügung gestellten Produkte eingehen. In meiner Produktrezension beschreibe ich von meinem Empfinden über die Produkte. Beim Test der Produkte ist anzumerken, dass wir vorrangig bei kalten und windigen Wetterverhältnissen  sportlich aktiv waren.

Ziener Langlaufhandschuh:

Der Ziener Langlaufhandschuh besteht gefühlt aus einem etwas härterem Sofshell  Außen- material und einer echt Leder Innenseite. An der Hand fühlte er sich sehr Komfortabel an und kam in Kombination mit den Stöcken beim Langlauf voll auf seine Kosten. Durch die Winddichte Gore Tex Membran (Gore Windstopper) hielt er nahezu kompletten den Wind ab.

 

Bei körperlicher Betätigung waren die Isolationswerte auch sehr gut. Bei Stillstand des Körpers kam es schnell zu kalten Fingern. Aber das ist vollkommen Ok da ein solcher Handschuh ja auch nur zur Aktivität getragen werden sollte.

Buff Thermonet Mütze & Schlauchtuch & Headband:

Wie man es nicht anders von BUFF kennt: leichtes Material, schnelltrocknend und absolut perfekt gegen kalten Wind. Die Vielseitigkeit ist einfach unschlagbar und perfekt für ein Langlaufwochenende in den Kitzbüheler Alpen.

SIGG Hot and Cold ONE Trinkflasche:

Die Flasche liegt super in der Hand. Isoliert bis zu 8 h warme und kalte Getränke. Die einhändige Bedienung der Flasche ist einfach, selbsterklärend und perfekt für Outdooraktivitäten jeder Art.

Lowe Alpine Rucksack Aeon 18:

Die Rucksack von Lowe Alpine war mit einer Größe von 18 Liter für den Skilanglauf perfekt gewählt. Das verstellbare Rückensystem ermöglicht nahezu perfekte Passform an jedem Rücken.

 

Darüber hinaus hat man die Möglichkeit Helm und Trekkingstöcke an der Außenseite des Rucksackes zu Fixieren. Der gut ausgearbeitete Hüftgurt ist trotz leichter Bauweise extrem Komfortabel und im Handling total super.  Der Rucksack hat mich vom Design und Funktionalität absolut überzeugt. Ein Allrounder für verschiedene Outdoorsportarten.

Odlo Funktionsunterwäsche und Langlaufkombi:

Die lange Unterwäsche hat mich alleine schon von der Haptik total begeistert. Das Material fühlt sich sehr fest aber trotzdem bequem  an. An unterschiedlichen Stellen sind verschiedene Materialien eingesetzt um das Gefühl auf der Haut noch zu verbessern und um stärker beanspruchte Stellen zusätzlich zu unterstützen. Für unsere Witterungsverhältnisse hätte das Material einen noch höheren Isolationswert haben können.  Ich war sehr zufrieden mit dem Material von Odlo und empfehle es auf jeden Fall weiter.

 

Die Langlauf Kombi funktional, extrem Dampfdurchlässig und super bequem bei unterschiedlichsten Bewegungen. Das winddichte und stark wasserabweisende Material ist ein toller Begleiter beim Langlauf. Sportliches Design und bester Sitz sorgen für komfortablen und grenzenlosen Langlaufspaß in den Loipen.

Ice Peak Softshell Jacke und Strickfleecejacke:

Sowohl die Strickfleecejacke als auch die 2 in 1-Softshelljacke von ICEPEAK waren gute Begleiter bei unserem Langlaufwochenende. Beide Jacken sind optisch wahre Hingucker. Besonders überzeugt hat mich die 2 in 1-Funktion der Softshelljacke. Je nach Außentemperatur kann die Jacke als Weste oder als kuschlige Jacke mit Ärmeln getragen werden.

Mehr Informationen zu den Marken und eine Vielzahl an Outdoorbekleidung und -aurüstung sind bei McTREK erhältlich. Stattet Euch jetzt für Euer Winterabenteuer aus!