8 goldene Regeln fürs Wandern mit Kindern

Was tun, um den Kindern den Weg nach draußen schmackhaft zu machen? Raus in den Park oder auf den Spielplatz? Vermutlich zu langweilig. Wanderschuhe zusammenbinden und rauf auf den Berg? Das soll mit Kindern möglich sein? Ja! Natürlich können Sie auch mit Kindern einen tollen Wandertag erleben, vorausgesetzt Sie beachten ein paar Dinge.

 

Hier eine Liste der goldenen Regeln für eine erfolgreiche Wanderung mit Kindern.

1. Langsames Heranführen

Besonders bei kleinen Kindern können Sie schon viel gewinnen, indem Sie den ersten größeren Spaziergang unvergesslich machen. Mit anderen Worten: Beginnen Sie sanft. Eine halbe Stunde im Wald spazieren gehen, gefolgt von einer Saft- und Knabberpause, und dann noch eine halbe Stunde weiterziehen. Auf diese Weise bauen Sie das Tempo und die Dauer der Wanderungen langsam auf, bis die Kinder mühelos zwei bis drei Stunden lang laufen können. 

2. Kaufen Sie gute Wanderschuhe für Ihre Kinder

Müheloses Wandern hat nicht nur mit der Einstellung zu tun, sondern vielleicht noch mehr mit gutem Schuhwerk. Es ist logisch, dass ein Kind mit Blasen keine Lust hat, weiterzulaufen, und Sie können einem Kind nicht die Schuld an Schuhen geben, die zu klein, zu groß oder auf andere Weise unbequem sind. Tipp: Hier gibt’s gute Kinder-Wanderschuhe stark reduziert!

3. Lassen Sie die Kinder ihren eigenen Rucksack packen

Nichts macht einem Kind mehr Spaß, als selbst seine Sandwiches zu schmieren und seine Trinkflasche zu füllen. Falls noch ein, zwei weitere (leichte) Must-Haves mitmüssen, rein damit. Im eigenen Rucksack ein bisschen Platz einplanen, falls es den Kindern doch zu schwer wird, kann sinnvoll sein. Außerdem gilt: Achten Sie darauf, dass der Rucksack richtig sitzt und Rücken und Nacken des Kindes möglichst wenig belastet werden, zum Beispiel mit diesen Modellen.

4. Essen und Trinken - übertreiben Sie es ruhig!

Stellen Sie sicher, dass Sie genug Essen und Trinken dabei haben. Das Motto lautet: Man kann nie genug Snacks bei sich haben. Angefangen mit der Rosinenbox bis hin zu leckeren Energieriegeln

5. Kinder sind Schönwetterwanderer

Ganz gleich, wie gut Sie ausgerüstet sind, Kinder werden nicht begeistert sein, wenn sie im Regen laufen. Klar, Wandern im Regen ist möglich, aber damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Kinder etwas weniger begeisterte Wanderer werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein trockener, möglichst schöner Tag ist per se für eine kinderfreundliche Wanderung vorzuziehen.

6. Geben Sie ihnen unterwegs etwas zu tun

Kinder brauchen mehr Anreize als Erwachsene. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder sich nicht langweilen: Lassen Sie sie Wanderkarten lesen und den Weg vorgeben, Spiele spielen, gezielt nach etwas suchen (einer bestimmten Pflanze, Tannenzapfen oder einem versteckten Bruder) - oder geben Sie den Rhythmus beim Singen vor. 

7. Geocaching ist großartig

Kombinieren Sie die Wanderung mit Geocaching. Eine spielerische GPS-Suche nach einem verborgenen Schatz (dem Cache). Behalten Sie die Spannung so lange wie möglich aufrecht, bewahren Sie den Schatz also bis zum Ende der Tour auf.

8. Belohnen Sie Ihre Kinder

Wandern mit Kindern ist ein Geben und Nehmen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Abstecher zum Streichelzoo, oder auf dem Rückweg ein Zwischenstopp mit Waffeln und Kakao? Bei leichten Rückschlägen kann es hilfreich sein, die Gehleistung mit einer Aktivität nach Wahl der Kinder zu belohnen. 

 

Sie haben ein Kind dabei, das für die geplante Wanderung definitiv noch zu klein ist? Das muss kein Dealbreaker sein. Es gibt wenige Dinge, die ein Kind glücklicher machen, als die Welt auf Papas oder Mamas Rücken zu entdecken. Eine klassische Win-Win-Situation, die alle glücklich macht: die Kindertrage.