5 Schlafsack-Tipps: warm bleiben bei Minusgraden

Eine angenehme, erholsame Nacht ist für alle Abenteurer unerlässlich. Wer auch in der kalten Jahreszeit in der Natur übernachten will, braucht einen guten Schlafsack und ein paar wärmende Tipps für kalte Nächte – hier sind sie: 

Temperaturangaben beachten

Eine der wichtigsten Entscheidungshilfen beim Kauf eines Schlafsacks sind die Temperaturangaben. Die Unterteilung in Comfort, Limit und Extreme mag auf den ersten Blick verwirrend sein, stellt bei näherer Betrachtung aber eine hilfreiche – und in Extremfällen überlebenswichtige – Information dar.

 

Wichtig zu wissen: Die Temperaturangaben sind durch eine EU-Norm geregelt. Sie werden nicht vom Schlafsack-Hersteller bestimmt, sondern müssen durch ein unabhängiges Prüfinstitut festgestellt werden. Auf McTREK.de finden Sie die Temperaturangaben bei jedem Klick auf einen Schlafsack unter den Produkteigenschaften.

Das bedeuten die drei Temperaturzonen

Comfort

Orientiert sich an einer „Standard-Frau“ (25 Jahre, 1.60 m, 60 Kg) und gibt die Temperatur an, bei der diese Frau in Unterwäsche durchschlafen kann, ohne zu frieren.

Limit

Orientiert sich an einem „Standard-Mann“ (25 Jahre, 1.73 m, 70 Kg) und gibt die Temperatur an, bei der dieser Mann in langer Thermounterwäsche und zusammengerollter Schlafposition durchschlafen kann, ohne zu frieren.

Extreme

Gibt die Temperatur an, bei der es eine „Standard-Frau“ 6 Stunden lang unter starker Kältebelastung im Schlafsack aushalten kann. Hierbei ist erholsames Schlafen ausgeschlossen, es besteht das Risiko einer Unterkühlung.

An welchem Wert sollte ich mich orientieren?

Die Comfort-Temperatur ist die Mindesttemperatur, bei der Sie sich im Schlafsack wohl fühlen werden. Falls Sie kältere Temperaturen erwarten, als es die Comfort-Angabe ihres Schlafsacks angibt, greifen Sie zu einem wärmeren Schlafsack.


Unsere Top-Schlafsäcke für kalte Nächte


So bleiben Sie im Schlafsack warm

Schlafsack frühzeitig ausbreiten

  • Versuchen Sie Ihren Schlafsack frühzeitig auszubreiten. Nur so kann er seine volle Bauschkraft entfalten und für optimale Wärmeleistung sorgen. Sobald das Zelt steht, heißt es also: Schlafsack auspacken und aufschütteln. 

Körper auf Temperatur bringen

  • Mit kalten Füßen in den Schlafsack zu schlüpfen, ist nie eine gute Idee. Wärmen Sie Ihren Körper auf, bevor Sie schlafen gehen. Eine Runde zu Fuß um den Zeltplatz reicht in den meisten Fällen schon. Auf jeden Fall sollten Ihre Gliedmaßen (Füße und Hände) warm sein.
    Tipp für Kaltfüßler: eine mit heißem Wasser gefüllte Plastikflasche mit in den Schlafsack nehmen. Toller Wärmflaschen-Ersatz, solange sie dicht ist!

Mütze anziehen

  • In kalten Nächten im Zelt sollten Sie unbedingt eine Mütze tragen. Über den Kopf geht schnell Wärme verloren, daher steigert die Mütze das nächtliche Wohlbefinden spürbar. 

Nicht hungrig ins Bett gehen

  • Ihr Körper braucht Energie, um sich warm zu halten. Wenn eine kalte Nacht bevorsteht, sollten Sie also niemals mit einem Hungergefühl schlafen gehen. Auch Süßigkeiten sind erlaubt, nur Alkohol sollten Sie vermeiden.